FAQ

Achtsamkeit & Meditation

Muss ich Buddhist werden, um zu meditieren?

Sie müssen mit dem Buddhismus bzw. mit der Lehre des Buddha nicht unbedingt vertraut sein, um sich Meditation zunutze zu machen. Allerdings kann Ihnen eine Beschäftigung mit dem sogenannten „Dharma“ helfen, das durch Meditation entwickelte Selbstverständnis zu erweitern.

Sinn und Zweck der Meditation ist nicht ein Glaubenssystem zu schaffen, sondern eine Anleitung zu geben, wie sich die Natur unseres Geistes direkt erforschen lässt. Dabei gelangen Sie durch direkte Erfahrung zu den Dingen, „wie sie sind“ und zu einem lebendigen Verständnis aus erster Hand, ohne sich auf Ansichten und Theorien verlassen zu müssen. Gleichzeitig entwickelt Sie möglicherweise auch eine tiefe Ruhe, die aus eigenem Wissen jenseits aller Zweifel entspringt.

Kann ich meine Probleme „wegmeditieren“?

Nein, Meditation ist keine „Amputation“. Meditation bedeutet, sich mit etwas vertraut zu machen und den Grad der Bewusstheit zu erhöhen. Dadurch kann – mit etwas Übung – mehr geistige Ruhe entstehen und später auch tiefe Einsicht in die Natur der Phänomene. Übung macht auch hier den Meister!